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Andere Wege

Humanismus à la “Aloha ke Akua” – piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb

Da gibt es schon über ein Jahr lang ein Lied auf Youtube zum Ansehen, das für unsere Zeit typisch ist.

Gelehrt wird die Einheit der Menschen und der Natur, unter dem Deckmäntelchen der selbstgewählten Harmonie und Friedensliebe.

Das Video ist allerdings eindrucksvoll gemacht. Fotomodelle wie aus der Modezeitschrift posieren mit gefährlichen Raubtieren wie Panther, Bär, Puma, Wolf, Krokodil, etc.

Aloha Ke Akoa

Aber auch mit bunten Papageien, die den Fotomodellen in der Schönheit nicht nachstehen. Atemberaubende Landschaftsbilder wechseln sich ab mit harmonischen Zusammenkünften von Menschen verschiedener Rassen.

Wenn die absurden Bilder mit den Raubtieren nicht wären, dann ginge das Video locker als touristisches Werbevideo für unsere Erde durch. Man muß es gesehen haben, denn es handelt sich um einen Klassiker.

Bibelleser fühlen sich an Jes 65, 25 erinnert: “Wolf und Schaf sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muss Erde fressen. Sie werden weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.”

Die Schlange wird in dem “Aloha ke Akua”-Video bezeichnenderweise nicht erwähnt, jedenfalls nicht explizit.

Der “spirituelle Blog” hat hier einiges zu dem Lied und dem Video geschrieben, nachstehend einige relevante Passagen:

Ein Lied mit dem Titel „Aloha ke Akua“ scheint den ganzen Planeten in seinen Bann zu ziehen. Das farbenfrohe Youtube-Video, dass von einer reinen Gesangs- und Piano-Version begleitet wird, zeigt die Schönheit unserer Erde und die Einzigartigkeit der Flora und Fauna. Die amerikanische Band Nahko and Medicine for the People singen von Einheit, Göttlichkeit, Gebet, Meditation, dem Großen Geist, Respekt und Liebe. Und selbst wenn man die englischen Songtexte nicht verstehen kann, so kann sie jeder fühlen mit seinem Herzen. Denn die Musik von Nahko and Medicine for the People ist pure Liebe, die den direkten Weg in das Herz eines jeden Menschen findet.

Frontmann Nahko Bear, geboren in Oregon/USA, ist eine Mischung aus Apachenindianer sowie Puertoricanischer und Filippinischer Herkunft. Er verkörpert wie kein anderer die musikalische Zeitreise zwischen Bob Marley, Sid Vicious und James Blunt, gepaart mit Texten, die von Buddha stammen könnten bzw. vom Großen Geist, wie er dazu sagen würde (Großer Geist ist die Bezeichnung indianischer Völker für Gott). Offen geht er in den Songtexten mit seiner schwierigen familiären Situation um, die ihn in eine schwere Identitätskrise führte.

Vom Erfolg des Songs „Aloha ke Akua“ ist Nahko selbst mehr als überrascht. Es sollte ein Gebet an ihn selbst werden, dass alles in Ordnung sei, wie er in einem Interview der Huffingtonpost mitteilte.

Er beschreibt den Song und das Video als ein Wunder, dass aus Teilchen zusammengestellt wurde. Nahko setzte sich in das Studio eines Freundes in Portland/Oregon und nahm die Klavierversion auf, ohne eine Vorstellung, wie es von einem Fremden aufgenommen werden würde und machte dazu ein Video, das wie ein Virus um die Welt ging. Auch die hawaiianische Sprache trägt ihren Teil dazu bei. Die Worte „aloha ke akua“ bedeuten ungefähr soviel wie der „Atem des Lebens und die Liebe Gottes“. Nahko Bear ist davon überzeugt, dass, wenn man diese Sprache mit großer Absicht und Überzeugung ausspricht, was die Hawaiianer tun, mana“ oder große Macht in sich trägt. Das Lied ist wie ein Gebet, das eine Menge Kraft und viel Mut mit sich bringt.

So richtig glaubwürdig ist der ganze Bericht auf dem “spirituellen Blog” aber nicht, denn das Video und die Musik wurde nicht “einfach so” gemacht, sondern mit Bedacht und erheblichem Aufwand. Ich gehe davon aus, daß es mehrere Millionen US$ gekostet hat, schon um die atemberaubenden Szenen der Fotomodels mit den gefährlichen Raubtieren zu machen. Dann wundere ich mich heute noch, wie man ein Fotomodell dazu bringt, auch noch sehr ästhetisch von einem 15m hohen Felsen in einen trüben Tümpel zu springen, von dem rundherum gefährliche Felszacken nach innen stehen.

Nun fragt man sich, welche Nachricht der Künstler Nahko Bear transportieren möchte und was er uns empfiehlt, damit die Erde so ein Ort werde, wie er ihn beschrieben hat.

Lassen wir Nahko Bear hier selbst zu Wort kommen, wie in dem zitierten Artikel angegeben:

Wenn ich mich in einer Meditation erden möchte, nehme ich mir Zeit, werde ruhig und verbinde mich mit dem Ozean und der alten Sprache des Landes und der Pflanzen. Ich bin auch nur ein Mensch, und ich werde Fehler machen, aber ich freue mich auf die vor uns liegenden Herausforderungen und bete oft um Klarheit, um Führung und Tapferkeit auf diesem Weg.

Nun ja, das versuchen viele Leute, den Weg mit der Meditation.

Nahko Bear spricht einige Male sogar vom “Vater” und “Sohn”, allerdings ohne das Video dadurch zu einer christlichen Aussage zu trimmen.

Für mich funktioniert es leider nicht und mich wundert auch nicht warum das so ist. Man kann sich zwar mit Meditation ziemlich weit ruhig stellen, besonders wenn man sich über etwas ärgert. Aber bei ernsthaften Problemen wie “Freundin hat mich verlassen”, “naher Verwandter gestorben”, “es wurde eine lebensgefährliche Krankheit in mir entdeckt” ist das alles nutzlos. Und wenn es für kurze Zeit hilft, dann ist es jedenfalls nicht von Dauer. Es  wird einem nichts übrigbleiben, sich mit der Wahrheit und den Fakten auseinanderzusetzen.

Die Bibel sagt zu Lehren wie von Nahko Bear folgendes:

Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.
Kol 2,8

Das ist selbsterklärend. Und sie lässt und damit nicht im Regen stehen, sondern zeigt uns schonungslos die ganze Wahrheit, die uns vollständig frei macht von den Problemen, die den Ausgangspunkt für Nahko Bears wirklich schön anzusehendes Video bilden. Näheres hier auf dem Blog unter den beiden Kategorien “Der schmale Weg” und “Erkenntnisse und Zeugnisse“.

Aber nun zum Video, mit Untertiteln, vielleicht entdecken Sie ja noch mehr biblische Bezüge als mich beim ersten Betrachten ansprangen.

Nachtrag 09.05.2015

Offenbar hat man die zahlreiche Kritik an dem Video dahingehend berücksichtigt, daß die Schöne-Neue-Welt-Bilder durch ein psychedelisches Prismenspiel ersetzt wurden. Besser wurde das Video dadurch nicht.

Hier nun das aktuelle Video:

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BITTE BEACHTEN!

Was wir Menschen tun ist zwangsläufig mit Fehlern behaftet.
Die Bibel rät deshalb: “Prüft alles und das Gute behaltet!” (1. Thess 5, 21)

Entsprechend haben sich die Männer von Beröa verhalten, über die Folgendes berichtet wird:
“Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte.” (Apg 17, 11)