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daily life, netter Unsinn

Der Unsinn von Sommer- und Winterzeit

In Deutschland wird die Winterzeit am letzten Wochenende im Oktober aktiviert, also heute.

Die Sommerzeit wird am letzten Wochenende im März aktiviert.

Der Zweck der Zeitumstellung soll es sein, die Tageshelligkeit besser zu nutzen. Durch das Vorstellen der Uhr um eine Stunde in den Sommermonaten soll bewirkt werden, dass weniger Energie für die Erzeugung künstlichen Lichts verbraucht wird. Das Zeitfenster, in dem das Tageslicht ausreichend ist und nicht durch künstliches ergänzt werden muss, wird durch die Sommerzeit eine Stunde nach hinten verschoben, das Zeitfenster ohne ausreichendes Tageslicht wird stärker in die Schlafenszeit verlagert.

Das funktioniert nur nicht richtig, zumal die Umstellung weitreichende Konsequenzen hat, insbesondere auf die Gesundheit und das Transportwesen.

Zwar wird der Verbrauch künstlichen Lichts leicht gesenkt, aber die erzielte Energieersparnis wird durch gesteigerten Verbrauch von Wärmeenergie zumindest kompensiert, besonders am Anfang und am Ende der Zeit der Umstellung im Winter. Beleuchtung wird durch LED-Licht immer energieeffizienter, aber die Fortschritte bei der Wärmeerzeugung schreiten langsamer voran, also wird sich dieser Effekt noch steigern.

Hinzu kommt, daß in Deutschland für den überwiegenden Teil der Sommerzeit die üblichen Arbeitszeiten ohnehin im taghellen Zeitfenster liegen, so dass die angebliche Ersparnis ohnehin nur im Bereich der privaten Haushalte erzielt werden kann. Im industriellen Bereich nutzt man üblicherweise sogar durchgehend künstliches Licht, so daß die Zeitumstellung vollständig irrelevant ist.

Der Unsinn von Sommer- und Winterzeit wird in kurzer Form hier erklärt:

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