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Zukunft

Das Leben als konservativer Investor nach dem Systemcrash – das aktuelle Meinungsspektrum

Dieter, hier
http://der-klare-blick.com/2012/11/ueber-die-wahrheit/,

und Gerd-Lothar in seiner neuen Videoserie “Hinter dem Horizont” auf seiner Seite www.radio-reschke.de bemängeln zurecht, daß es nicht alles sein kann, wenn man auf seine Gold- und Silberreserven vertraut und erwartet, daß einen diese in VIP-Klasse katapultieren, wenn der Systemcrash eintreten sollte.

Ich habe selbst vor einigen Tagen einen kleinen Kommentar dazu geschrieben, hier

http://martinschweiger.wordpress.com/2012/11/12/wohin-fuhrt-der-weg-den-blick-weg-vom-weltuntergangs-szenarien-und-vielmehr-auf-die-zukunft-richten/

Da finde ich gestern, am 15.11.2012, einen schönen, dazu passenden Thread auf www.hartgeld.com, Rubrik “Systemkrise”:

[08:00] Leseranfrage-DE zum Leben der Goldbugs nach der Krise

Wie werden die Goldbugs nach der Krise leben? Wie darf man sich das vorstellen? So wie in Russland, mit Panzerautos und Zigarre und zwei Blondinen oder unauffällig angezogen aber First Class urlaubend am Meer, damit zu hause keiner was merkt?

Da hat der Leser eine grundsätzlich falsche Einstellung zum Goldbug. Der Goldinvestor ist im Prinzip ein vorraussehender Mensch, welcher sich um die Gefahren des Systems bewusst ist. Er verzichtet auf schnelle Rendite in windigen Anlageformen und agiert sehr verantwortungsvoll. Die Goldbugs werden die Einzigen sein die über Geld verfügen und daher werden sie es sein, die die Wirtschaft und Gesellschaft wieder aufbauen werden. Da wird nicht viel Zeit für Luxus, Urlaub und Blondinen sein. Der Eine oder Andere wird vielleicht auch auf Urlaub fahren, aber hauptsächlich werden wir mit dem Wiederaufbau beschäftigt sein. Ich (TB) hab zumndest keine Uralubs- und Blondinenpläne.

Jeder soll es machen wie er will. Vor allem hat der Gold-Bug dann die finanzielle Freiheit, zu arbeiten oder nicht zu arbeiten und was zu tun. Feldarbeit & co bleiben ihm erspart. Jedoch wird das Leben recht gefährlich sein, wegen der dann hohen Kriminalität, Russland ist ein Bespiel dafür. Man sollte lieber nicht allzuviel protzen, auch etwas, was die Russen gerne machen. Aber TB hat recht, der typische Gold-Bug ist nicht der Protzer.WE.

[09:30] Der Einzeiler:

Also ich werde in einer Berghütte und mit drei Blondinen leben – mit Zigarre und Geländewagen.

[11:45] Der Einzeiler darf nicht, der ist verheiratet.WE.

[09:45] Leserkommentar zu den Goldbugs:

TB beschreibt den Goldbug als voraussehend und verantwortungsvoll. Das trifft sicher auf viele zu!
Ich gehe aber davon aus, dass es die ganze Palette geben wird:
Vom äußerlich ärmlichen Multimillionär, der auf seinen Barren hockt, über die verantwortungsvollen Investoren bis zu den Protzern.

Aber: Nur wer heute die Krise sieht, muss noch lange keiner von den “Guten” sein. Angeblich hat Murksel im kleinen Kreis zu Gold geraten. Egal ob das wahr ist oder nicht, in der Rige der Goldbugs werden auch genug von der üblen Sorte “Bonze und Bänkster” sein. Und wie die leben wissen wir: parasitär

Nicht jeder Goldbug ist ein Guter – aber der Großteil der langfristigen Investoren (die ich kennegelernt habe) sind schon echte Kenner und freiheitsliebende Denker. Natürlich entwickelt sich überall eine Industrie, die einfach nur abschöpfen will – auch beim Gold.

[11:00] Leserkommentar-DE zum Leben der Goldbugs

Also ich wünsche mir für die Zukunft eigentlich nur ein beschauliches Leben in Ruhe auf dem Land. Wir sind jetzt schon zum großen Teil Selbstversorger mit landwirtschaftlichen Sachen und vermissen nichts vom so genannten Luxus. Vor 10 Jahren dachten auch wir man braucht diese ganze Life- Style Zeug, aber auch Denkfehler kann man korrigieren. Durch die Edelmetalle (kann man nur durch Konsumverzicht kaufen) und Kenntnisse über die Finanzwelt haben wir unser Leben verändert mit dem Ergebnis einer für uns wesentlich höheren Lebensqualität.

[11:30] Leserkommentar-DE zum Leben der Goldbugs:

solch einfältige Vorstellungen wie in der Frage formuliert hauen mich glatt vom Stuhl. Selbst eine Tonne Gold zu besitzen ist keine Garantie nach der Krise als “Superreicher” zu leben. Da schaut wohl einer zu oft die Geisens in der Glotze an. Es werden viele Dinge passieren von denen wir heute nichts wissen, viele Entscheidungen zu treffen sein, die günstige oder ungünstige Auswirkungen haben werden, es wird staatliche und private Institutionen geben, die fair und unfair an das Gold der Goldbugs werden wollen , Kriminalität oder auch einfach die Risiken des Lebens wie Krankheit. Man kann überhaupt nicht voraussagen wie man nach der Krise leben wird. Man kann aber sagen, daß man mit Ersparnissen in Edelmetallen bessere Voraussetzungen haben wird als 90 %der Bevölkerung, die Krise gesund und ohne bittere Not zu überstehen und dannach wieder vernünftig auf die Beine zu kommen.

Ja, man wird mehr für Sicherheit aufwenden müssen. Aber ansonsten wird man mit Gold und Silber einfach viel besser dastehen alle jene ohne solche Reserven.WE.

Über 888ms

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